SEO Marketing

SEO made in Germany

Keine Domains und eBooks mehr auf eBay

eBay scheint kräftig aufzuräumen. Erst vor kurzem wurde die Gebührenstruktur geändert und es wurde angekündigt, dass eBay Express eingestellt wird.

Nun wurde weiterhin bekannt dass Artikel, die nur in digitaler Form vorliegen, von den Standard Listings ausgeschlossen werden. Die einzige Möglichkeit der Bewerbung sind sogenannte Classified Ads. In dem Fall wird für 30 Tage eine Anzeige geschaltet, diese Art der Vermarktung auf eBay soll jedoch ziemlich schlecht laufen.

Das Verbot betrifft Webseiten, eBooks, Domains, Grafiken, digitale Videos, MP3s, etc. – viele Leute werden dadurch einen wichtigen Absatzkanal verlieren.

Prinzipiell gut, denn v.a. mit Making Money Online Büchern wird viel Schindluder getrieben, andererseits werden wir jetzt vermehrt Angebote dieser Art via Affiliate Programme und PPC zu sehen bekommen.

Für den internationalen Markt gibt es reichlich Ausweichmöglichkeiten. Wo kauft und verkauft ihr deutsche Webseiten oder Domains?

Stop Words in Domains

Sieht so aus als würde Google eine angepasste Art und Weise zum Indizieren von Domains verwenden. Man möchte die Suchanfragen und Indizierungsverfahren komprimieren. US Patent #7319994 beschreibt die Methodik:

Typically, given a query, the performance bottleneck is the time it takes to decode the occurrences (which are typically delta encoded to save space, and thus have to be followed from the beginning) of the most frequently occurring term, especially if this term is a so-called stop-word such as “the”.

Das könnte bedeuten, dass zukünftig z.B. die Domain www.dereifelturm.de von der Wertigkeit her das Level von www.eifelturm.de anstrebt. Was das zur Folge hätte dürfte euch klar sein, Stop-Word-Domains registrieren wenn die Haupt-Keyword-Domain schon weg ist! Ich habe dazu mal ein paar Experimente gestartet, bin gespannt wie sich diese Theorie entwickelt. Die gebräuchlichsten deutschen Stop Words hab ich hier zusammengestellt: Deutsche Stop Words.

Alle Domains einer Person finden

DomainTools hat Anfang diesen Monats ein neues Tool vorgestellt, Registrant Search. Damit ist es möglich, alle Domains zu einer bestimmten Person/Firma/E-Mail zu finden, durchsucht werden die jeweiligen Registrierungsinformationen der Domains.

Das könnte den ein oder anderen Affiliate/SEO ziemlich leicht aufdecken und interessante Infos liefern sofern keine anonymen oder unechten Registrierungsinfos verwendet wurden.

Da es das bisher erste Tool dieser Art ist, lassen sich die Jungs fürstlich bezahlen. Die Preise bewegen sich zwischen 70$ und 200$ für eine Suchanfrage. Außerdem ist ein Silber (15$/Monat) oder Gold (30$/Monat) Membership Status erforderlich.

Nicht gerade billig, außerdem scheint das Tool laut den Kommentaren noch nicht ganz ausgereift zu sein. Mal abwarten bis das erste Konkurrenzprodukt auftaucht, dann fallen auch die Preise, bis dahin haben sich dann alle namhaften Affiliates/SEOs anonymisiert ;) .

Dennoch, wer wirklich erfolgreich sein möchte sollte sein Geld lieber in die nächste Affiliate Kampagne stecken, ganz nach dem Motto innovate don’t imitate.

Pligg verliert größten Partner

Wie schon vermutet hinterlässt die Ankündigung zum Pligg Verkauf spuren. Heute ist die größte Pligg Seite – Videosift abgesprungen und geht schon bald mit einem eigenen CMS an den Start.

Das ist ein harter Verlust für Pligg und mit Sicherheit werden noch einige Folgen. Wenn Pligg nicht die ein oder andere Sternschnuppe erwischt sieht es meiner Meinung nach ziemlich Duster aus für das Open Source Projekt. Ihr solltet es euch also zweimal überlegen bevor ihr die nächste Pligg Seite hochzieht.

Interessant wird es nochmal wenn ein Käufer gefunden wurde, doch wenn das in nächster Zeit nicht passiert verwandelt sich das Projekt in ein Schnäppchen bei dem nur noch die Domain interessant ist.

Pligg steht zum Verkauf

Der populäre Digg Clone Pligg steht zum Verkauf. Sowohl pligg.com als auch die Webseite die dahinter steckt wird über Sedo vermittelt.

Pligg gibt an über 10.000 Benutzer zu haben und mehr als 60.000 Downloads. Der momentane Besitzer scheint sich komplett von dem Projekt trennen zu wollen:

This sale includes the pligg.com domain along with all web content created for the site including graphic design work, blog and forum administrator accounts, rights to the Sourceforge.net account. All files will be digitally transfered to you and it will be expected that you will provide your own hosting solution.

Das könnte u.U. sogar das Aus für Pligg bedeuten, denn Entwickler in der OpenSource Community wenden sich nach einem Verkauf des Objekts in der Regel von der Weiterentwicklung unter neuem Besitzer ab. Man munkelt, dass rein monetäre Absichten zum Verkauf geführt haben.