Social Communities manipulieren und davon profitieren
Dieses Geschäftsmodel verfolgt seit einiger Zeit das amerikanische Unternehmen Subvert and Profit. Das System hatte Anfangs einige Schwierigkeiten, E-Mails gingen nicht raus oder Accounts auf den Social Media Seiten wurden gebannt. Doch mittlerweile haben sie sich deutlich verbessert. Hauptakteure sind Digg und Stumbleupon.
Als sogenannter Social User kann man sich mit Subvert ein bisschen Geld in die Kaffekasse spülen, indem man Stories diggt oder Stumbleupons ausführt. Damit dass unter dem Radar bleibt, schickt Subvert seine Benutzer über einen DeReferer zu den jeweiligen Stories der die Quelle verschleiert und lässt die Benutzer immer gleich 5-6 Stories diggen oder stumblen, wovon in der Regel eine die gekaufte Story ist. Das macht es für die Social Cummunities momentan unmöglich die Manipulation zu erkennen. Man benötigt also nur einen Digg und Stumble Account und schon kann man ein wenig mitprofitieren. Ein besonderer Nebeneffekt ergibt sich indem man die manipulierten Stories erkennt, dahinter verbergen sich teilweise interessante Marketingstrategien.
Ab dem 18. Januar 2008 werden die Preise verdoppelt, ein Digg oder Stumble kostet dann 2$. Als Social User verdient man 50%, also 1$ an jeder ausgeführten Aktion. Weiterhin ist nun auch YouTube im Sortiment. Ausgezahlt wird via PayPal – und die Zahlung kommt auch tatsächlich an. Das Network ist über die letzte Zeit extrem gewachsen und somit sowohl für Advertiser und auch Publisher (Social User) interessant.
Über eine deutsche Kopie muss sich Subvert wohl keine Sorgen machen, denn vergleichbare deutsche Social Communities zu manipulieren – wie z.B. Yigg – schafft man mit ein paar Tricks auch selbst und ohne fremde Hilfe
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